Die ganze Geschichte

Krebsforschung geht uns alle an!

Die Geschichte von Kai Lübbe ist zwar heute noch eine seltene, sie verspricht allerdings Hoffnung für viele andere Patienten mit der Diagnose Krebs.

 

Im Juni 2011 wurde bei Kai Lübbe ein kleinzelliges Bronchialkarzinom diagnostiziert. Er ist zu diesem Zeitpunkt 51 Jahre alt. Mitten im Leben. Mit einem Schlag ist der Traum von der Zukunft vorbei. Keine Hoffnung auf Heilung. Die Überlebenschancen mit der leitliniengerechten Behandlung: 9-11 Monate. Die ersten beiden Chemotherapien aus der leitlinienkonformen Therapie zeigen keinerlei Wirkung. Die Überlebenschancen sinken auf 4-5 Monate. Schlussfolgernd wird er im Oktober 2011 auf eine palliative Therapie umgestellt.

 

Kai Lübbe wollte sich jedoch nicht aufgeben. Ein unbändiger Überlebenswille und sein starkes Umfeld treiben ihn an. Im November 2011 stellt er sich bei Prof. Dr. Dr. Amir Abdollahi und Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus in Heidelberg vor.

 

Prof. Dr. Dr. Abdollahi untersucht die zirkulierenden Tumorzellen im Blut und testet diese auf diverse Medikamente und entwickelt einen hochindividualisierten therapeutischen Heilversuch, eine Kombination aus einer hochpräzisen Strahlentherapie aller Tumorlokalisationen, einer prophylaktischen Ganzhirnbestrahlung und einer individualisierten Chemotherapie, deren Wirkung im Labor an den zirkulierenden Tumorzellen bereits erfolgreich getestet wurde.

 

Der Therapieplan steht im Dezember 2011 fest.

 

Kai Lübbe bekommt durch diesen individuellen therapeutischen Heilversuch von Prof. Dr. Dr. Abdollahi mehr als 2 Jahre Leben geschenkt!! Dafür war er unendlich dankbar. Er erfüllte sich Herzenwünsche und regelte Dinge über den Abschied hinaus.

 

Im März 2014 stirbt Kai Lübbe.

 

Vor seinem Tod bittet er darum, keine Kränze an seinem Grab niederzulegen. Er sagt: „ So ein Kranz kostet 100 -150 €, die Blumen sind innerhalb einer Woche verwelkt. Mit dem Geld kann Prof. Dr. Dr. Abdollahi nachhaltig in der Forschung viel mehr erreichen.“ Nach seiner Beerdigung überweisen wir  der Arbeitseinheit von Prof. Dr. Dr. Abdollahi insgesamt einen Betrag von 43.592,72 €. Kai Lübbe hätte sich sehr darüber gefreut. Es war immer sein Wunsch, die Arbeit von Prof. Dr. Dr. Abdollahi zu unterstützen. Wir, die Angehörigen haben beschlossen einen Förderverein zu gründen, um dem Wunsch von Kai Lübbe nachzukommen.

 

Am 02.03.2015 wird der Kai Lübbe Förderverein e.V.  im Vereinsregister unter der Nummer VR 18447 beim Amtsgericht Köln eingetragen.

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